ÜBER MICH


B ereits im Alter von 14 Jahren verspürte ich den Wunsch auf dem afrikanischen Kontinent zu leben und im sozialen Bereich tätig zu sein. Durch die Liebe zu meinem liberianischen Ehemann,
Dr. med. Domo Nimene, wurde Liberia zu meiner zweiten Heimat. Hier erlebte ich vielerlei Höhen und auch Tiefen, wie z.B. den Bürgerkrieg von 1989 bis 2003 und die Ebola-Epidemie 2014/2015.

Von jeher hatte ich den Wunsch, meinen Mitmenschen Freude zu bereiten, sie zu ermutigen und zu fördern. Dies konnte ich im Besonderen in Liberia realisieren und durch aktives Handeln umsetzen.

Heute führe ich ein Leben voller Zufriedenheit und Dankbarkeit, ein Leben reich an positiven Erfahrungen und Erlebnissen, das ich nicht nur meiner Familie sondern auch meinen Mitmenschen widmen durfte.


MEINE AUSBILDUNG
Aufgrund der Krankheiten meiner Eltern und deren frühem Tod, war zunächst einmal meine Unterstützung bei der Erziehung meiner beiden jüngeren Geschwister notwendig, und so konnte ich erst zu einem späteren Zeitpunkt meine Hochschulreife ablegen und studieren. Mit Begeisterung machte ich zunächst eine Ausbildung im medizinischen Bereich, einige Jahre später absolvierte ich dann noch ein Studium an der Universität Bielefeld, das ich 1999 als Diplomsoziologin abschloss.
MEIN WERDEGANG
1985 gründeten mein inzwischen verstorbener Mann Dr. Domo Nimene und ich die GERLIB CLINIC in Monrovia. Wegen des damaligen Bürgerkrieges mussten wir Liberia schließlich verlassen und kehrten nach Deutschland zurück, um Geld zu verdienen. Von hier aus organisierten wir vielerlei Unterstützung für das liberianische Volk. Unter anderem gelang es uns, ein Schiff mit 1.500 Tonnen Nahrungsmitteln nach Liberia zu schicken sowie ein Therapeutic Feeding Center zu errichten und zu leiten.

Nach dem Tod meines Mannes arbeitete ich vier Jahre für den deutschen Entwicklungsdienst (DED) im Sudan als Organisations- und Mikrokreditberaterin in einer lokalen Nichtregierungsorganisation.

Seit meiner Rückkehr nach Liberia in 2006 leite ich die GERLIB CLINIC allein. 2010 konnte ich ein 18-Betten-Krankenhaus errichten, mit modernem Labor und Diagnostikangebot. Während der EBOLA Krise war ich sehr aktiv in der Organisation und Behandlung von Erkrankten und Überlebenden.

In meinem Herzen war immer ein besonderer Platz für Kinder und ihre Bildung. 2009 hatte ich deshalb zusätzlich das GERLIB COMMUNITY CENTER gegründet, in dem Kinder neben dem Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen auch basteln, singen und spielen können. Es liegt mir sehr am Herzen, dass sie auch Kind sein dürfen.

Die Ebola-Epidemie hinterließ Waisenkinder. Aus diesem Grunde wurde ein Waisenhaus errichtet, das 25 Mädchen zukünftig ein Zuhause bieten wird. Das Waisenhaus wurde am 8. Dezember 2016 offiziell eröffnet.

Bisher wurden fast all meine Projekte über Fundraising finanziert, welches ebenfalls in meinen Verantwortungsbereich fällt.

 
Am 4. Dezember 2013 erhielt ich für mein soziales Engagement für die Menschen während des Bürgerkrieges das
Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
.

Des weiteren bin ich Mitglied beim Rotary Club Sinkor, Liberia.

PROJEKTE


 

STIFTUNG


ÜBERBLICK

Die Zunahme der Institutionen, die von Margret Gieraths-Nimene ins Leben gerufen wurden, machte es erforderlich, Rahmenbedingungen zu schaffen, die in der Gründung der Margret Gieraths-Nimene Stiftung (MAGIF) mündeten. Im April 2015 wurde die Margret Gieraths-Nimene Stiftung (MAGIF) nach liberianischem Recht unter CLD/05/13/2015 beim Außenministerium (Ministry of Foreign Affairs) registriert. Der Gründungsartikel bevollmächtigt die Stiftung, nicht nur in Liberia sondern international aktiv zu sein.

Der Zweck der Stiftung ist die Bereitstellung von sozialer Dienstleistung mit Betonung auf Nachhaltigkeit im Bereich von Gesundheit, Bildung, Waisenhaus-Management, Humanitärer Hilfe, Forschung, Planung und Durchführung von Nothilfeprojekten.

Die Aufgaben werden durch den Vorstand entsprechend der Satzung der Stiftung wahrgenommen. Der Vorstand soll aus mindestens fünf und aus nicht mehr als elf Mitgliedern bestehen.

Mitglieder von Amts wegen sind ein Beobachter einer liberianischen Regierungsbehörde und ein Beobachter der Deutschen Botschaft hier in Monrovia.

FINANZIERUNG

Die Stiftung soll den MAGIF Fonds pflegen und verwalten. Die Vemögenswerte dieses Fonds wird für die Umsetzung der in der Satzung festgeschriebenenen Ziele verwendet werden.

Die Mitglieder des Verwaltungsrats sind ermächtigt, finanzielle Zuwendungen zu erhalten.

Der Vorstand der Stiftung ist bemächtigt, durch Zustimmung einer Mehrheit der Anwesenden in jeder gesetzlich einberufenen Versammlung über die Erträge aus dem Fondsvermögen zur Förderung des Stiftungszweckes zu entscheiden.

EINSCHRÄNKUNG

Nicht gestattet ist eine finanzielle Zuwendung aus den Nettoerträgen der Stiftung zu Gunsten eines Mitglieds, eines Beamten oder Bediensteten. Die Mitgliedschaft und die Aktivitäten innerhalb der Stiftung dürfen nicht dazu benutzt werden, um in politischen Kampagnen für ein öffentliches Amt zu kandidieren.

Wenn Sie sich an unserer Arbeit beteiligen möchten, dann klicken sie bitte hier:

 

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